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Seit dem Schuljahr 2007/ 2008 besteht am Paul-Klee-Gymnasium eine Arbeitsgruppe von Lehrern, die sich vor allem im Rahmen der Selbstevaluation mit Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung an der Schule beschäftigt. Mitglieder dieser Gruppe sind Frau Baumann, Herr Euler sowie Frau Kevekordes. Evaluation ist die systematische Erhebung und Auswertung von Daten zu Unterricht und Schule. Bei der Selbstevaluation liegt die Durchführung und Gestaltung einer Evaluation bei der Schule selbst. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bilden eine der Grundlagen für schulische Weiterentwicklungsprozesse sowie zur Sicherung der schulischen Qualität. Im Schuljahr 2009/ 2010 stellte sich das Paul-Klee-Gymnasium zudem einer Fremdevaluation durch das Landesinstitut für Schulentwicklung. Ziel einer Fremdevaluation ist es, der Schule aus externer Sicht Rückmeldungen zu zentralen schulischen Qualitätskriterien zu geben.
Selbstevaluation am Paul-Klee-Gymnasium im Schuljahr 2011/ 2012
Als eine Konsequenz aus der Fremdevaluation im Schuljahr 2009/ 2010 befasst sich das Kollegium des PKG im Schuljahr 2011/ 2012 mit der Erprobung und Nutzung von Schülerfeedbacks zur Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität. Diese Feedbacks werden bis zu den Pfingstferien eingeholt und anschließend sollen die Erfahrungen damit evaluiert werden.
Selbstevaluation am Paul-Klee-Gymnasium im Schuljahr 2010/ 2011
Im Schuljahr 2010/ 2011 stand das Ganztagesangebot in der Mittagszeit für die Klassen 5 bis 8 im Zentrum der Selbstevaluation am Paul-Klee-Gymnasium. Im Rahmen dieser Evaluation sollte überprüft werden, in wie weit zentrale Ziele des Ganztagesangebots aus der Sicht von Schülern, Eltern und Lehrern erreicht werden konnten. Die befragten Eltern und Schüler vertraten dabei u.a. mehrheitlich die Ansicht, dass durch das Ganztagesangebot die Lern- und Arbeitszeit merkbar entspannter wurde und dass unsere Schüler mehr Zeit zum Spielen oder Hobbys und Verabredungen haben. Das Förderangebot wurde von einer großen Mehrheit der Befragten als hilfreich eingeschätzt. Probleme, insbesondere in der Hausaufgabenbetreuung, wurden erkannt und eine Reaktion darauf durch die Schule erarbeitet. Genauere Auskünfte erteilen gerne Frau Groll oder Herr Euler.
Frühere Evaluationen:
Selbstevaluation in den Schuljahren 2007/ 2008, 2008/ 2009 und 2009/ 2010
Im Schuljahr 2007/ 2008 wurde das Schul- und Klassenklima – damals noch am Zweiten Städtischen Gymnasium (ZSG) – evaluiert. Eltern, Lehrer und Schüler brachten in der Befragung zum Ausdruck, dass sie im Großen und Ganzen zufrieden mit dem Schul- und Klassenklima am ZSG waren. Insbesondere erhielten Aussagen wie „Mein Kind fühlt sich am ZSG wohl“ oder „Die Lehrer sind/ die Schulleitung ist für mich bei Gesprächsbedarf gut erreichbar“ große Zustimmung durch die Eltern. Auch die Durchführung von Eltern- und Informationsabenden wurde nahezu durchweg positiv eingeschätzt. Nicht in dem Maße erfreulich wie erhofft wurden die Fragen zur Lernatmosphäre, zur Unterstützung der Schüler bei Lernschwierigkeiten und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung sowie zum Themenbereich Mobbing und Konflikte beantwortet. Die Schule reagierte darauf u.a. mit neuen Betreuungs- und Förderangebote für die Schüler, der Einrichtung einer Schüler-Streitschlichter-Gruppe und mit Gewaltprävention durch dafür ausgebildete Lehrer. Im Schuljahr 2008/ 2009 wurden nach vereinzelter Kritik von Eltern und Schülern an der geschmacklichen Qualität und der Menge des angebotenen Mensaessens diejenigen Schülerinnen und Schüler befragt, die während zweier festgelegter Zeiträume am Essen in der Mensa teilnahmen. Das Ergebnis (u.a. waren bei der ersten Befragung mit der Qualität des Essens 82,5 % der Befragten einverstanden („ausgezeichnet“: 24%, „ziemlich gut“: 58,5%), 15,5% der Befragten fanden „es geht so“, lediglich 2% hat das Essen „überhaupt nicht geschmeckt“) führte dazu, dass ein akuter Handlungsbedarf nicht gesehen werden konnte. Im Schuljahr 2009/ 2010 fand eine Online-Befragung des ZSG-Kollegiums zum Arbeits- und Gesundheitsschutz statt. Die persönlichen Ergebnisse, vor allem zu den psychomentalen und psychosozialen Belastungen der Lehrkräfte, wurden jedem Mitwirkenden individuell übermittelt. So sollte es jedem Teilnehmer ermöglicht werden, rechtzeitig Belastungselemente zu erkennen und Vorsorge zu treffen. Eine Gesamtauswertung der Befragungsdaten ließ eine Einleitung von Konsequenzen, die über den persönlichen Bereich einzelner Lehrkräfte hinausgehen, nicht als sinnvoll erscheinen.
Fremdevaluation am Zweiten Städtischen Gymnasium im Schuljahr 2009/ 2010
Am 29. und 30. September 2009 fand am ZSG eine Fremdevaluation durch ein Team des Landesinstituts für Schulentwicklung statt. Evaluiert wurden neben den obligatorischen Themenbereichen „Unterricht“, „Professionalität der Lehrkräfte“ und „Schulführung und Management“ auch das Thema der ersten Selbstevaluation aus dem Schuljahr 2007/2008, das „Schul- und Klassenklima“, sowie die „Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung“ am ZSG. Einen abschließenden Bericht zur Fremdevaluation erhielt das ZSG im November 2009.
Einige Ergebnisse: Im Themenbereich „Unterricht“ wurde eine gute Praxis festgestellt bei der Nutzung der Lernzeit, der Strukturierung der Lernangebote, der Aktivierung der Schüler, der Förderung von sozialen und personalen Kompetenzen, dem Kommunikationsstil im Unterricht sowie der Gestaltung der Klassen- und Fachräume. Die Praxis der Leistungsbeurteilung und Leistungsrückmeldung wurde insbesondere im Hinblick auf mehr Transparenz als noch zu entwickelnd wahrgenommen. Im Qualitätsbereich „Professionalität der Lehrkräfte“ wurde sowohl beim Nutzen der kollegialen Zusammenarbeit, als auch bei der Verbesserung von innerschulischen Arbeitsbedingungen eine gute Praxis beobachtet. „Schulführung und Schulmanagement“ wurden in allen Bereichen (Entwicklung von Unterricht und Schule, Umgang mit Konflikten und Problemen, Möglichkeiten der Personalentwicklung, Funktionale Arbeitsabläufe, Einsatz von Ressourcen) mit einer guten bzw. sogar ausgezeichneten Praxis bewertet. Im Qualitätsbereich „Schul- und Klassenklima“, der ja auf Grund der Ergebnisse der Selbstevaluation aus dem Schuljahr 2007/ 2008 von besonderem Interesse war, wurde insbesondere bei der Gestaltung des Umgangs miteinander und auch bei den zusätzlichen Angeboten für Schüler eine gute bzw. ausgezeichnete Praxis festgestellt. Die „Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung“ hat in den Bereichen Pädagogische Grundsätze und Durchführung der Selbstevaluation eine gute Praxis bestätigt bekommen.
Durch die größtenteils sehr erfreulichen Ergebnisse der Fremdevaluation fühlen wir uns unserer Arbeit weitgehend bestärkt. Konsequenzen auf dem Gebiet der Leistungsrückmeldung und -beurteilung wurden umgehend eingeleitet. Zur Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität wird von allen Lehrkräften des PKG ab dem Schuljahr 2011/ 2012 ein Schülerfeedback eingeholt (vgl. Evaluation im Schuljahr 2011/ 2012, oben). Eine weitergehende Zielvereinbarung, in der die Schule aus dem Fremdevaluationsbericht abgeleitete Zielvorstellungen und Maßnahmen zur Schulentwicklung formulierte, wurde der Schulaufsicht vorgelegt.
Ansprechpartner für weitere Informationen ist der Evaluationsbeauftragte Herr Euler. |